Prof. Dr.
Junior Professor
Merle Fairhurst

Merle ist eine kognitive Neurowissenschaftlerin mit starken interdisziplinären Verbindungen, die den Austausch mit Philosoph:innen erleichtern. Sie untersucht die Interaktion zwischen sensorischen Signalen, die es uns ermöglichen, die Welt um uns herum wahrzunehmen und erfolgreich mit anderen zu interagieren. Ihre Projekte reichen von dem Versuch zu verstehen, was Berührungen zu etwas Besonderem macht, bis zur Identifizierung von Faktoren, die die Interaktion in einer Gruppe von der Interaktion zu zweit unterscheiden. Als klassische Sängerin beschäftigt sie sich leidenschaftlich mit den Besonderheiten der Sinneswahrnehmung in Musik und Kunst. Und als Mutter von fünf Kindern glaubt sie fest an die Förderung von Frauen im akademischen Bereich.

Worin liegt Ihr Forschungsinteresse?

Ich möchte wissen, wie wir unsere Sinne einsetzen, um mit unserer Welt und mit anderen zu interagieren.

Was hat Sie dazu bewegt das zu tun, was Sie heute tun?

Ich mag die kniffligen Fälle - diese seltsamen Momente in unserem Alltag, die schwer zu erklären sind, z. B. warum wir uns beim gemeinsamen Musizieren mit einem anderen Menschen so verbunden fühlen können oder warum die Berührung einer Mutter alles heilen kann.

Was finden Sie beim CeTI besonders interessant?

Noch bevor ich offiziell anfing, fühlte ich mich bereits mit einem unglaublichen Netzwerk von Forscher:innen und Unterstützer:innen verbunden.

Auf welche Frage hatten Sie in letzter Zeit keine Antwort und haben Sie sie finden können?

Ich wurde gefragt, wie Berührungen beim Gruppentanz die Art und Weise verändern, wie wir uns fühlen und bewegen. Es gibt bereits eine Arbeit, die sich damit befasst, aber da dies direkt meine beiden Hauptforschungsthemen (Gruppenkoordination und Berührung) tangiert, würde ich das gerne untersuchen.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Hauptsächlich kümmere ich mich um meine fünf Kinder, aber in einem utopischen Paralleluniversum würde ich Zeit zum Singen finden (ich bin ausgebildete klassische Sängerin), ich würde mehr tanzen, und ich liebe es zu backen!