Porträt von Clemens Dubslaff

Unser Teammitglied Dr. Clemens Dubslaff arbeitete am Lehrstuhl für Algebraische und Logische Grundlagen der Informatik. Im Rahmen von CeTI entwickelte er Techniken zur Analyse, Erläuterung und Erklärung von taktilen Internetanwendungen. Dr. Dubslaff verließ vor kurzem CeTI, um eine Professorenlaufbahn einzuschlagen und arbeitet jetzt als Assistenzprofessor an der TU Eindhoven. In einem kleinen Abschiedsinterview erzählt er uns von seiner zukünftigen Forschung.

Wo zieht es Sie nach Ihrer Zeit am CeTI hin und woran werden Sie dort arbeiten?

Ich werde in der "Formal System Analysis"-Gruppe der TU Eindhoven (Niederlande) als Assistenzprofessor tätig sein. Moderne Computer werden immer komplexer und übernehmen immer mehr Aufgaben auch in für die Gesellschaft kritischen Bereichen. Deshalb ist es wichtig, die Zuverlässigkeit von Systemen zu erhöhen und, wenn möglich, deren Korrektheit zu beweisen. Ich werde in Eindhoven neuartige Methoden entwickeln, um auch besonders große und komplexe Systeme auf deren Zuverlässigkeit hin zu analysieren und die Analyseresultate erklärbar zu machen.

Wie unterscheidet sich das zu Ihren bisherigen Tätigkeiten?

Bisher war ich PostDoc am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christel Baier für Algebraische und Logische Grundlagen der Informatik. Im Forschungsraum K4 habe ich insbesondere neue Algorithmen für das maschinelle Lernen mitentwickelt, die vom menschlichen Schlussfolgern und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen inspiriert wurden. Für den Forschungsraum TP5 entwickelte ich Methoden, um den Einfluss von Konfigurationen auf Systemeigenschaften zu erklären und somit die kontext-sensitive und selbsterklärende Entwicklung von "taktilen Internet"-Applikationen zu unterstützen.

Was war Ihr Highlight am CeTI?

Das Team. Es ist sehr schön zu erleben, wie in den letzten Jahren ein Team aufgebaut wurde, welches den vielen interdisziplinären Herausforderungen gewachsen ist. Ich bin sehr gespannt, welche Resultate in Zukunft entstehen werden.

Was werden Sie am meisten an Dresden und der Umgebung vermissen?

Zum einen die Natur: die sächsische Schweiz und die Elbe bieten ein unfassbar schönes Panorama, egal in welcher Jahreszeit. Zum anderen vermisse ich hier in den Niederlanden ein traditionelles deutsches Brot und eine etwas besser funktionierende Mensa.

Die Mitarbeiter des CeTI wünschen Dr. Clemens Dubslaff alles Gute und einen erfolgreichen Start an der TU Eindhoven.